04.05.2012 | Top-Thema Kanzleimarketing: Erfolgreiche und rechtlich unkritische Mandanten-Akquise

Spezialisierung allein reicht nicht

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Bild: Haufe Online Redaktion

Fast 160.000 Anwälte sind in Deutschland zugelassen. Die Folge: Immer mehr Anwälte bieten ähnliche oder gleiche Dienstleistungen an. Kein Wunder also, dass die potenziellen Honorare wie Gletschereis im warmen Sommerregen schmelzen. Dagegen kennen die meisten Anwälte nur ein Mittel: Spezialisierung. Doch irgendwann sind auch die letzten Marktsegmente gesättigt und die Frage nach der eigenen signifikanten Differenzierung stellt sich neu.

Raren Fachanwaltstitel wählen

25 % aller Anwälte besitzen mittlerweile einen Fachanwaltstitel - Tendenz steigend. Das erzeugt natürlich weiteren Wettbewerbsdruck, den Neuankömmlinge nur dadurch vermeiden können, indem sie auf bislang weniger nachgefragte Fachanwaltschaften ausweichen. Gute Chancen dürften demnach durchaus Fachanwälte für Insolvenzrecht oder Fachanwälte für Speditionsrecht oder Agrarrecht haben, die bislang relativ selten vergeben wurden.

 

Spezialisierung allein schützt nicht vor Wettbewerb

Doch alle Spezialisierung hat irgendwann auch ein Ende. Umfragen zufolge sehen gut zwei Drittel der Anwälte im zunehmenden Konkurrenzdruck die wichtigste Einflussgröße für ihre berufliche Lage. Auch die zunehmende Zahl von Fachanwälten erreicht die 50 %-Marke als negativer Faktor. Spezialisierung allein schützt nicht vor Wettbewerb.

Schlagworte zum Thema:  Weiterbildung, Fachanwalt, Akquisition, Kanzleimanagement, Rechtsanwaltskammer

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