06.06.2014 | Recht gesurft im WWW

Fünf Fundstücke für Juristen

Recht gesurft im WWW: Fünf Fundstücke für Juristen
Bild: Haufe Online Redaktion

Auch diese Woche zeigt sich - der Juristenberuf ist vielseitig und stellt Anforderungen: Man sollte nicht nur lesen und schreiben können, sondern auch rechnen, wegen der Fristen. Man sollte aus anderen Menschen herausbekommen, was für den Fall wichtig ist. Mandanten sollte man gewinnen können, gerne auch auf seltsamen Wegen und nicht zuletzt sollte ein Anwalt ein gutes, vielseitig ausgerichtetes Team zusammenstellen und halten können.

1. Petition unterschreiben:  Wenn Sie dafür sind, dass Syndikusanwälte sich weiter in den Versorgungswerken der Rechtsanwälte versichern können, dann unterzeichnen Sie bitte hier.

2. Fristen kontrollierenWenn Sie im Ernstfall Wiedereinsetzung in den vorigen Stand erreichen wollen, dann kontrollieren Sie besser alles und  jeden.

3. Frauen fördern: Wenn Sie nicht wollen, dass in 15 Jahren alle Juristen Anwälte und alle Juristinnen Richterinnen oder Staatsanwältinnen sind, dann beherzigen Sie in Ihrer Kanzlei das Thema Diversity.

4. Tattookünstler vertreten: Wenn Sie eine Marktnische suchen, dann spezialisieren Sie sich auf ein Ihnen nahe stehendes Mandantensegment.

...................................................................................................

Vgl. auch unsere früheren Surffunde im Internet Agenda 29 mit den Fundstücken:

Neues Formular: Google stellt Löschantrag online.

Neue Vorlesungsreihe: "Alltagsprobleme im Internet".

Neues Impressum: WhatsApp muss AGB und Datenschutzhinweise auf Deutsch anbieten.

Neues zur Befangenheit: Ein Richter, der von einem der auftretenden Anwälte in einer anderen (eigenen) Sache vertreten wird, kann befangen sein.

Neue Wendung im Fall di Lorenzo: Ehefrauen des Journalisten reichen Scheidung ein. Doppelte Stimmabgabe des Zeit-Chefredakteurs bei Europawahl scheint privates Nachspiel zu haben.

Haufe Online Redaktion

Schlagworte zum Thema:  Recht