30.05.2014 | Recht gesurft im WWW

Fünf Fundstücke für Juristen

Recht gesurft im WWW: Fünf Fundstücke für Juristen
Bild: Haufe Online Redaktion

Dass der Mai alles neu macht, ist hinlänglich bekannt. Diesmal sind betroffen: das Impressum bei WhatsApp, die Uni Saarbrücken, die Nutzer von Google und ein gewisser Herr di Lorenzo.

Neues Formular: Google stellt Löschantrag online. Der Konzern reagiert damit auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs.

Neue Vorlesungsreihe: "Alltagsprobleme im Internet" der Universität Saarbrücken. Aktuelle Rechtsfragen von Online-Shopping bis NSA-Affäre mit Prof. Georg Borges und Christoph Sorge.

Neues Impressum: WhatsApp muss AGB und Datenschutzhinweise auf Deutsch anbieten. Das LG Berlin sagt: Wer mit deutschen Nutzern Verträge abschließt, muss das Kleingedruckte auf Deutsch anbieten.

Neues zur Befangenheit: Ein Richter, der von einem der auftretenden Anwälte in einer anderen (eigenen) Sache vertreten wird, kann befangen sein.

Neue Wendung im Fall di Lorenzo: Ehefrauen des Journalisten reichen Scheidung ein. Die doppelte Stimmabgabe des Zeit-Chefredakteurs bei der Europawahl scheint nun wohl auch ein privates Nachspiel zu haben.

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Vgl. auch unsere früheren Surffunde im Internet Agenda 28 mit den Fundstücken:

1. Außenstände: Eintreiben! Wer als Anwalt nichts vom Forderungseinzug versteht, riskiert langfristig seine Kanzlei.

2. Anwalt: Vorsicht!  Juristen sind nicht überall beliebt, nun warnt sogar ein Buch vor der Zunft an sich.

3. Berufshaftpflicht: Höhe?  Die Mindesthöhe der Berufshaftpflicht für Anwälte reicht nicht immer.

4. Justizskandal: Bayern! Haben Staatsanwälte einen beschuldigten Arzt bewusst geschont?

5. Nacktaufnahme: Löschen!  Wenn die Liebe geht, bleiben manchmal Fotos zurück. Zeigen sie die/den  Ex unbekleidet, besteht Anspruch auf Löschung.

Haufe Online Redaktion

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