Keine zu hohen Anforderungen

Das OLG Hamm hat zu hohen Anforderungen an die Verkehrssicherungspflicht in einem Fitnessstudio einen Riegel vorgeschoben. Danach müssen die Betreiber von Sportanlagen und -einrichtungen deren Benutzer nicht vor allen denkbaren Gefahren schützen.

Die Verkehrssicherungspflicht erfordert regelmäßig nur den Schutz vor den Gefahren, die über das übliche Risiko bei der Benutzung hinausgehen, vom Benutzer nicht vorhersehbar und für ihn nicht ohne Weiteres erkennbar sind.

Defekter Laufbandnotstopp

Funktioniert der Notstopp eines Laufbands in einem Fitnessstudio nicht, nachdem das Studio bereits mehrere Stunden geöffnet hat und vorher keine Probleme festzustellen waren, liegt keine Verletzung der Verkehrssicherungspflicht vor.

(OLG Hamm, Urteil v. 7.10.2015, I-30 U 180/14)

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