ZAP 7/2015, Geltendmachung ... / I. Einführung

Mit Urteil vom 5.12.2014 (V ZR 5/14, ZAP EN-Nr. 273/2015) hat der BGH eine bisher in Rechtsprechung und Literatur heftig umstrittene Frage entschieden: Zieht die Wohnungseigentümergemeinschaft die Durchsetzung von Beseitigungs- oder Unterlassungsansprüchen wegen Störung des Gemeinschaftseigentums an sich, so begründet sie damit ihre alleinige Zuständigkeit für die gerichtliche Geltendmachung. Damit ist eine grundsätzliche Entscheidung getroffen, von der die Praxis trotz Bedenken gegen dieses Urteil in rechtlicher Hinsicht und in seinen Folgen ausgehen muss. Folgeprobleme sind jedoch noch offen, teilweise ausdrücklich offen gelassen.

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