WEG-Vorschriften, unabdingbare / 1.1 Aufhebung einer vereinbarten Veräußerungsbeschränkung (§ 12 Abs. 4 Satz 2 WEG)

Die Wohnungseigentümer können gemäß § 12 Abs. 1 WEG als Inhalt des Sondereigentums vereinbaren, dass ein Wohnungseigentümer zur Veräußerung seines Wohnungseigentums der Zustimmung anderer Wohnungseigentümer oder eines Dritten – insbesondere des Verwalters – bedarf. Seit Inkrafttreten des WEG-Reformgesetzes (v. 26. März 2007, BGBl I, 370) am 1.7.2007 können die Wohnungseigentümer gemäß § 12 Abs. 4 WEG eine derart vereinbarte Veräußerungszustimmung durch einfachen Mehrheitsbeschluss wieder aufheben. Und eben diese Beschlusskompetenz ist auch nicht durch entsprechende Vereinbarung der Wohnungseigentümer abdingbar.

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