Unterhalt, Zahlung für volljähriges Kind (einstweilige Anordnung)

Kurzbeschreibung

Im Verfahren auf Erlass einer einstweiligen Anordnung auf Zahlung von Unterhalt für ein volljähriges Kind ist nach § 50 FamFG das Familiengericht als Gericht der Hauptsache zuständig. ASt ist das volljährige Kind, AG sind beide Eltern als Gesamtschuldner oder auch nur ein einzelner Elternteil.

Zahlung von Unterhalt für volljähriges Kind, Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung

An das

Amtsgericht

– Familiengericht –

Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung auf Zahlung von Unterhalt für ein volljähriges Kind
 

des/der …

– Antragsteller/Antragstellerin –

Verfahrensbevollmächtigte/r: …

gegen

– Antragsgegner/Antragsgegnerin –

bestellen wir uns zu den Verfahrensbevollmächtigten des Antragstellers/der Antragstellerin.

Namens und in Vollmacht des Antragstellers/der Antragstellerin beantragen wir,

  im Wege der einstweiligen Anordnung – wegen Dringlichkeit ohne vorherige mündliche Verhandlung – dem Antragsgegner/der Antragsgegnerin aufzugeben, an den Antragsteller/die Antragstellerin ab dem Datum des Antragseingangs eine jeweils bis zum 3. eines jeden Monats im Voraus fällige monatliche Unterhaltsrente in Höhe von … EUR zu zahlen,
   
  dem Antragsgegner die Kosten des Verfahrens aufzugeben.

Begründung

… (Zur Begründung sind zunächst die Statustatsachen der Verfahrensbeteiligten anzugeben. Dabei ist insbesondere anzugeben, ob die Eltern zusammen oder getrennt leben oder geschieden sind.

Die Voraussetzungen des materiell-rechtlichen Unterhaltsanspruchs, §§ 1601 ff. BGB, sind darzulegen.

Für das Kind sind Angaben zur Einkommens- und Vermögenssituation zu machen, insbesondere zum fehlenden Einkommen oder fehlenden Leistungen nach dem BAföG. Für den Antragsteller/die Antragstellerin sind Angaben zur eigenen Berufsausbildung mit dem Hinweis auf die übliche Studiendauer, bereits erworbene Scheine, abgelegte Zwischenprüfungen usw. mit entsprechenden Nachweisen notwendig. Ausführungen zum Zahlungsverhalten des Antragsgegners/der Antragsgegnerin sind ebenso darzulegen wie dessen/deren Einkommenssituation und die Leistungsfähigkeit, soweit diese bekannt ist. Der Unterhaltsbedarf des Kindes ist auszuführen. Die Dringlichkeit der Entscheidung ist durch die Schilderung der Notlage glaubhaft zu machen.

Schließlich erfolgt die Darlegung der vergeblichen Zahlungsaufforderung des Antragsgegners/der Antragsgegnerin. Die Tatsachen werden i.d.R. durch eidesstattliche Versicherungen glaubhaft gemacht.)

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