Rz. 225

Abs. 4 S. 1 regelt, in welchem Umfang bzw. in welcher Höhe eine Anrechnung der Geschäftsgebühr nach VV Teil 2 auf Gebühren in einem späteren gerichtlichen Verfahren erfolgen muss. Grundsätzlich erfolgt eine Anrechnung zur Hälfte. Es besteht jedoch eine Kappungsgrenze: Die Geschäftsgebühr wird höchstens mit einem Gebührensatz von 0,75 angerechnet. Sind mehrere Gebühren entstanden, so regelt Abs. 4 S. 3, dass für die Anrechnung die zuletzt entstandene Gebühr maßgebend ist. Abs. 4 S. 5 sieht nunmehr ausdrücklich vor, dass die Anrechnung nur nach dem Wert des Gegenstands erfolgen soll, der auch in das gerichtliche Verfahren übergegangen ist.

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