Prütting/Wegen/Weinreich, B... / C. Rechtsfolge (II).
 

Rn 3

Unter den genannten Voraussetzungen ist der vermittelnde (Erst-)Unternehmer Veranstalter (I). Das Gesetz zieht in II quasi die verschiedenen Reiseleistungen zu einer Gesamtheit zusammen, so dass eine Pauschalreise (§ vgl 651a II) vorliegt, wobei konsequenter Weise auch hier bei der Beurteilung, ob zwei Reiseleistungen vorliegen, Leistungen iSv § 651a IV (§ 651a Rn 11) außen vor bleiben. Entspr bleiben §§ 651a ff unanwendbar in Fällen des § 651a V (BTDrs 18/10822, 70; s § 651a Rn 9). Die Informationspflichten werden durch Art 250 § 4 EGBGB dahingehend modifiziert, dass der jew Unternehmer nur in Bezug auf die Reiseleistung, die er zu erbringen hat, vorvertraglich informieren muss (s.a. Art 250 § 8 EGBGB).

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