Prütting/Wegen/Weinreich, B... / II. Verzug, Verzinsung und Nutzungen
 

Rn 4

Die nach § 379 begründete Einrede schließt bereits nach allgemeinen Grundsätzen den Verzugseintritt aus (vgl BGHZ 104, 6, 11). In Übereinstimmung hiermit ordnet § 379 II den Ausschluss einer Verzinsungspflicht sowie der Pflicht zur Vergütung eines Nutzungsersatzes an. Allerdings stehen dem Gläubiger im Hinblick auf die Rückwirkung einer späteren Erfüllungswirkung nach § 378 im Falle der Geldhinterlegung die Hinterlegungszinsen zu. Bei Annahmeverzug des Gläubigers ergibt sich das Nichtbestehen einer Pflicht zur Zahlung von Zinsen und Nutzungsvergütung schon aus §§ 301, 302.

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