Gesetzestext

 

1Ist ein Gegenvormund vorhanden oder zu bestellen, so hat ihm der Vormund die Rechnung unter Nachweisung des Vermögensbestands vorzulegen. 2Der Gegenvormund hat die Rechnung mit den Bemerkungen zu versehen, zu denen die Prüfung ihm Anlass gibt.

 

Voraussetzungen für das Kreditinstitut. (zum 1.1.23)

Das Kreditinstitut muss bei Anlagen nach den §§ 1839 und 1841 Absatz 2 einer für die jeweilige Anlage ausreichenden Sicherungseinrichtung angehören.

 

Rn 1

Ist ein Gegenvormund vorhanden (vgl § 1792 II), muss er an der dem Vormund obliegenden periodischen Rechnungslegung beteiligt werden, damit er seine Überwachungsfunktion wahrnehmen kann. Der Vormund hat ihm die Rechnung nach §§ 1840, 1841 bevor er sie beim Gericht einreicht vorzulegen und einen Nachweis über den aktuell vorhandenen Vermögensbestand zu führen (1). Der Gegenvormund hat die Rechnung rechnerisch und sachlich zu prüfen und ggf mit den notwendigen Bemerkungen zu kommentieren (2). Zu bemerken sind zB Unklarheiten über den Verbleib bestimmter Vermögensgegenstände oder wenn der Vormund hinsichtlich einzelner Wertpapiere seiner Verpflichtung aus § 1814 nicht nachgekommen ist. Benötigt der Gegenvormund zur Prüfung der Rechnung weitere Auskünfte, so hat der Vormund ihm diese zu erteilen und ihm ggf Einsicht in die Unterlagen zu gewähren (§ 1799 II). Verletzt der Gegenvormund seine Pflicht zur sorgfältigen Prüfung der vom Vormund aufgestellten Rechnung, so haftet er dem Mündel nach Maßgabe des § 1833. Zur Prüfung der Vermögensübersicht bei befreiter Vormundschaft und zur Mitwirkung des Gegenvormunds bei der Schlussabrechnung vgl §§ 1854 III, 1891 I, 1892 II.

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