Prütting/Wegen/Weinreich, BGB Kommentar, BGB § 1820 – Genehmigung nach Umschreibung und Umwandlung
 

Gesetzestext

 

(1) Sind Inhaberpapiere nach § 1815 auf den Namen des Mündels umgeschrieben oder in Schuldbuchforderungen umgewandelt, so bedarf der Vormund auch zur Eingehung der Verpflichtung zu einer Verfügung über die sich aus der Umschreibung oder der Umwandlung ergebenden Stammforderungen der Genehmigung des Familiengerichts.

(2) Das Gleiche gilt, wenn bei einer Schuldbuchforderung des Mündels der im § 1816 bezeichnete Vermerk eingetragen ist.

 

Rz. 1

Die Norm erweitert die in § 1819 für hinterlegte Wertpapiere und Kostbarkeiten getroffenen Regelungen auf nach § 1815 und § 1816 umgeschriebene Inhaberpapiere bzw mit einem Sperrvermerk versehene Buchforderungen. Zu den Rechtsfolgen vgl § 1819 Rn 1.

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