Prütting/Wegen/Weinreich, B... / A. Grundlagen.
 

Rn 1

Wird durch die Annahme eines Kindes im Verhältnis zum Annehmenden ein Rechtszustand geschaffen, der – wenigstens weitgehend – demjenigen gleicht, der durch Geburt erworben wird, andererseits die Rechtsbindungen zu den leiblichen Eltern im gleichen Umfang beendet werden, so ergibt sich aus diesen Veränderungen auch ein Anspruch auf Vertraulichkeit der Vorgänge. Alle Betroffenen haben einen Anspruch auf Wahrung ihrer Privatheit, und aus diesem Grund besteht grds ein Offenbarungs- und Ausforschungsverbot. Aufgrund der gesetzlichen Regelung ergibt sich hieraus die Zulässigkeit der Inkognito-Adoption.

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