Der Eigentümer eines Baumes muss dafür sorgen, dass hiervon keine Gefahren ausgehen. In der Regel genügt eine in angemessenen Abständen durchgeführte Sichtkontrolle. Eine Untersuchung durch einen Fachmann ist nur erforderlich, wenn konkrete Anhaltspunkte für eine Gefährdung vorliegen.

 
Praxis-Beispiel

Anzeichen für Gefahren

Hierzu zählen: eine spärliche oder trockene Belaubung, dürre Äste, äußere Verletzungen, Wachstumsauffälligkeiten, Pilzbefall oder eine überdurchschnittliche Menge an Totholz.

OLG Hamm, Urteil v. 31.10.2014, 11 U 57/13, GE 2015 S. 186

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