Instandhaltungsrücklage / Zusammenfassung
 
Überblick

Die Bildung einer Instandhaltungsrücklage stellt nach § 21 Abs. 5 Nr. 4 WEG das Regelbeispiel einer Maßnahme ordnungsmäßiger Verwaltung dar. Ist demnach eine Instandhaltungsrücklage (noch) nicht gebildet, hat ein jeder Wohnungseigentümer Anspruch auf eine Beschlussfassung, gerichtet auf die Bildung einer Instandhaltungsrücklage. Bezüglich der Höhe der Instandhaltungsrücklage ist den Wohnungseigentümern ein weites Ermessen eingeräumt. Entsprechendes gilt für die Frage, ob (größere) Instandhaltungs- oder Instandsetzungsmaßnahmen aus der Rücklage zu finanzieren sind oder die Erhebung einer entsprechenden Sonderumlage erfolgt. Die Instandhaltungsrücklage gehört im Übrigen zum Verwaltungsvermögen der Wohnungseigentümer. Im Fall des Eigentümerwechsels besteht demnach kein Anspruch des ausscheidenden Wohnungseigentümers auf Auskehr "seines Anteils" an der Rücklage. Ein solcher existiert nämlich nicht. Die Darstellung der Entwicklung der Instandhaltungsrücklage stellt schließlich einen zwingenden Bestandteil der Jahresabrechnung dar.

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