Hessisches LAG 10 Sa 1059/88
 

Entscheidungsstichwort (Thema)

Steuerfreiheit einer Abfindung

 

Leitsatz (redaktionell)

Wird in einem Prozeßvergleich, welcher u a die Beendigung eines Arbeitsverhältnisses betrifft, eine vereinbarte Abfindung im Sinne der §§ 9, 10 KSchG mit dem Zusatz "brutto für netto" oder ähnlich gekennzeichnet, so liegt darin regelmäßig keine arbeitgeberseitige Übernahme der in solchen Fällen für den Arbeitnehmer eintretenden steuerlichen Folgen gemäß § 3 Nr 9 EStG (es geht hier um die Steuerlast hinsichtlich des 24000,-- DM übersteigenden Teiles der vereinbarten Abfindung).

 

Normenkette

KSchG §§ 9-10; EStG § 3 Nr. 9

 

Verfahrensgang

ArbG Fulda (Entscheidung vom 28.06.1988; Aktenzeichen 2 Ca 76/88)

 

Fundstellen

BB 1989, 1273-1273 (L1)

DB 1989, 2080 (LT1)

SteuerBriefe 1989, 267-267 (K)

ARST 1989, 157-157 (L1)

NZA 1989, 850-850 (L1)

RzK, I 9j Nr 14 (L1)

ZAP, EN-Nr 136/89 (S)

ZTR 1989, 321-321 (LT1)

ArztR 1990, 40 (T)

Bibliothek, BAG (LT1)

EzA § 9 nF KSchG, Nr 28 (L1)

LAGE § 9 KSchG, Nr 10 (LT1)

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