Geschäftswagen Arbeitnehmer

Kurzbeschreibung

Dieser Rechner ermittelt den geldwerten Vorteil für die private Nutzung von betrieblichen Fahrzeugen eines Arbeitnehmers. Sowohl lohnsteuer- als auch sozialversicherungsrechtlich werden die 1-%-Regelung und die Fahrtenbuch-Methode verglichen, jeweils mit und ohne Lohnsteuerpauschalierung.

Wichtige Hinweise

Das Berechnungsprogramm ermittelt den geldwerten Vorteil für die private Nutzung betrieblicher Fahrzeuge eines Arbeitnehmers. Sowohl lohnsteuer- als auch sozialversicherungsrechtlich werden die 1-%-Methode und die Fahrtenbuchmethode verglichen.

Nach Auswahl des Rechners öffnet sich der Eingabebildschirm, in den Sie alle notwendigen Angaben zum Fahrzeug und Lohnsteuer und Sozialversicherung erfassen können, z. B.:

  • Abrechnungszeitraum (Jahr),
  • einfache Entfernung zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte,
  • Brutto-Listenpreis,
  • Zuzahlungen des Arbeitnehmers (=Nutzungsentgelte),
  • Anzahl der Arbeitstage, an denen das Fahrzeug für Fahrten von Wohnung zur ersten Tätigkeitsstätte genutzt wird,
  • monatlicher Bruttolohn des Mitarbeiters,
  • Steuerklasse und Kinderfreibeträge sowie
  • Kirchensteuerpflicht.

Zur Sozialversicherung wählen Sie den Status zu den einzelnen Versicherungszweigen aus.

Hinweis

Den individuellen Zusatzbeitrag je Krankenkasse können Sie komfortabel über die Auswahl "Krankenkassendaten" zuordnen.

Für privat Krankenversicherte geben Sie die Höhe der bescheinigten Basisbeiträge ein, die sowohl steuerlich als auch für die Ermittlung des Beitragszuschusses berücksichtigt werden. Der Geschäftswagenrechner führt ausschließlich Berechnungen von sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen durch.

Steuerförderung für Elektro- bzw. Hybridelektrofahrzeuge

Im Rechner kann ausgewählt werden, ob es sich um ein Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor handelt, oder um ein Fahrzeug mit Elektro- und Elektrohybridantrieb, für das es Steuererleichterungen gibt. Für solche Fahrzeuge werden folgende Sonderregelungen bei der Berechnung des geldwerten Vorteils berücksichtigt:

  • Bei der 1-%-Methode wird der Listenpreis für Anschaffungen bis 2018 um pauschale Abschläge in Abhängigkeit der Batteriekapazität (kWh) und des Anschaffungsjahrs gekürzt. Wird das E-Fahrzeug zwischen 2019 und 2030 angeschafft oder dem Arbeitnehmer erstmals überlassen, wird der Listenpreis nur zur Hälfte angesetzt. Unerheblich ist in diesem Fall, wann der Arbeitgeber dieses Fahrzeug angeschafft, hergestellt oder geleast hat. Bei "reinen" Elektro-Fahrzeugen ohne CO2-Ausstoß mit einem Listenpreis bis 40.000 EUR wird der Listenpreis ab 2020 nur mit einem Viertel angesetzt.
  • Bei der Fahrtenbuchmethode werden dagegen die Anschaffungskosten (und damit die Abschreibungsbeträge) bei Anschaffungen bis 2018 um pauschale Abschläge gekürzt. Bei Anschaffungen oder erstmaliger Überlassung zwischen 2019 und 2030 werden die AfA-Beträge zur Hälfte angesetzt und bei reinen E-Dienstwagen ohne CO2-Ausstoß mit einem Listenpreis bis 40.000 EUR ab 2020 nur zu einem Viertel. Bei Leasingfahrzeugen treten an die Stelle der AfA die monatlichen Leasingraten. Es gelten dieselben Vergünstigungen wie bei der AfA, d.h. die Leasingraten können Sie entsprechend nur zur 50 % bzw. zu 25 % berücksichtigen.

Bei Hybrid-Elektrofahrzeugen (sog. Plug-in-Hybride) müssen für den 50-%-Ansatz bestimmte Anforderungen erfüllt sein, die mit den Jahren steigen.

Auch Fahrräder und E-Bikes können mit dem Rechner abgebildet werden:

  • Steuer- und beitragspflichtige Überlassung von Fahrrädern und "kleinen" E-Bikes in den Fällen der Entgeltumwandlung: Wählen Sie die Antriebsart "Elektroantrieb" aus und geben Sie anstelle des Brutto-Listenpreises die unverbindliche Preisempfehlung im Zeitpunkt der Inbetriebnahme (einschl. USt) an. Da bei diesen Fahrrädern kein Zuschlag für Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte anfällt, tragen Sie in das Feld "Entfernung Wohnung - erste Tätigkeitsstätte" eine "0" ein.
  • Steuer- und beitragspflichtige Überlassung von "großen" E-Bikes (sog. S-Pedelecs mit Kennzeichen- und Versicherungspflicht): Da diese Art von E-Bikes als Kfz eingestuft wird, erfolgt die Bewertung des geldwerten Vorteils aus der Überlassung nach den allgemeinen Grundsätzen der Dienstwagenbesteuerung. Auch hier können Sie die Bonusregelungen für Elektrofahrzeuge berücksichtigen, indem Sie die Antriebsart "Elektroantrieb" auswählen.

Hinweis

Die Ermäßigung für (Hybrid-)Elektrofahrzeuge gilt aktuell nicht bei der Umsatzsteuer. Details zu den Berechnungen der Umsatzsteuer in den Reitern zur Buchhaltung finden Sie unter "Hilfe".

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