Corona-Krise: So kommen Unt... / 3 Steuerliche Erleichterungen

Unternehmer und Selbstständige, die mit Umsatz- und Ertragsrückgängen zu kämpfen haben, können formlos einen Antrag bei ihrem Heimat-Finanzamt stellen. Hierin können sie z. B. eine Reduzierung oder sogar einen vollständigen Erlass der Vorauszahlungen beantragen. Außerdem besteht die Möglichkeit, fällige Steuerzahlungen, etwa bei der Einkommens- oder Gewerbesteuer, zu stunden oder auszusetzen.

Viele Kommunen bieten betroffenen Unternehmen auch an, auf die Stundungszinsen zu verzichten. Das gilt im Kern auch für alle anderen Steuern, die Städte und Kommunen erheben, wie z. B. die Grundsteuer. Auch drohende Vollstreckungen können auf Antrag ausgesetzt werden.

Auf Grund der heterogenen Struktur und der vielfältigen Zuständigkeiten – Deutschland hat ca. 11.000 Kommunen – können an dieser Stelle keine konkreten Kontaktstellen genannt werden. Sinnvoll ist es, sich an die jeweiligen Ansprechpartner vor Ort zu wenden, z. B. an ein Bürgerbüro oder das zuständige Finanzamt. Auch die Wirtschaftsförderungen sind in vielen Fällen eingebunden.

In jedem Fall sollte bei Steuerfragen der Steuerberater einbezogen werden, weil dieser sich mit den Formalitäten im Umgang mit dem Finanzamt am besten auskennt und die Umsetzung schnell vorantreiben kann. Auch andere Behörden, die Steuern erheben, etwa der Zoll bei der Energiesteuer, sind angewiesen, Steuerpflichtigen entgegenzukommen.

 
Hinweis

So nutzen Sie die Steuererleichterungen

Ausführliche Informationen zu den aktuellen Steuererleichterungen aufgrund der Corona-Krise und dazu, wie Sie diese nutzen, erhalten Sie im Fachartikel "Steuererleichterungen in der Corona-Krise nutzen: So gehen Sie vor".

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