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Eng verknüpft mit der Entgrenzung der Arbeitszeit ist die des Arbeitsortes. Zwar wird die klassische Telearbeit bereits seit langem praktiziert und stellt damit keine Neuheit dar, allerdings haben sich mit der steigenden Leistungsfähigkeit von IKT die Rahmenbedingungen verändert. Insbesondere wird tendenziell das "Home Office" immer öfter nicht als Telearbeit mit einem fest eingerichteten Bildschirmarbeitsplatz, sondern vielmehr als Mobile Arbeit ausgestaltet.

Nach einer aktuellen BITKOM Studie ist der Anteil der Unternehmen in Deutschland, die "Home Office" anbieten im letzten Jahr von 30 % auf 39 % gestiegen (Presseinformation Bitkom vom 26.2.2018) Die Gestaltungsspielräume werden aber trotz steigendem Angebot bisher nicht entsprechend der Nachfrage und den Möglichkeiten ausgeschöpft (BMAS, Weißbuch "Arbeiten 4.0, S. 77; Brenke, DIW Wochenbericht 5/2016, S. 95 ff). So beschränkt sich das Angebot überwiegend auf einen kleinen Kreis von Berechtigten (hauptsächlich Führungskräfte) und wird meist nur in einem geringem zeitlichen Umfang gebilligt (BMAS, Mobiles und entgrenztes Arbeiten, 2015, S. 8 f.). Im Jahr 2016 arbeitete jeder achte Arbeitnehmer gelegentlich von Zuhause, jeder 25ste täglich (Brenke, DIW Wochenbericht 5/2016, S. 98)."

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