§ 8 Grundzüge des Vergütung... / H. Vergütung des Treuhänders im Restschuldbefreiungsverfahren
 

Rz. 43

Die Vergütung des Treuhänders[142] nach § 293 InsO wird nach der Summe der Beträge berechnet, die aufgrund der Abtretungserklärung des Schuldners (§ 287 Abs. 2 InsO) oder auf andere Weise zur Befriedigung der Gläubiger des Schuldners beim Treuhänder eingehen, § 14 Abs. 1 InsVV. Die Mindestvergütung beträgt gem. § 14 Abs. 3 InsVV mindestens 100 EUR für jedes Jahr der Tätigkeit. Im Übrigen richtet sie sich nach Regelsätzen, § 14 Abs. 2 InsVV. Hat der Treuhänder die durch die Abtretung eingehenden Beträge an mehr als fünf Gläubiger verteilt, so erhöht sich die Vergütung je fünf Gläubiger um 50 EUR.

 

Rz. 44

Hat die Gläubigerversammlung den Treuhänder darüber hinaus beauftragt, die Erfüllung der Verbindlichkeiten des Schuldners zu überwachen, so erhält er dafür eine zusätzliche Vergütung von in der Regel 35 EUR pro Stunde, § 15 Abs. 1 S. 2 InsVV.

[142] Vgl. umfassend: Graeber, ZInsO 2006, 585 ff.

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