Rz. 58

Das erste Argument der Ungültigkeitsrechtsprechung des BGH ist der Schutz der Gesellschafter.[90] Dass jedenfalls im Falle einer Zustimmung der Mitgesellschafter (zur Frage der Erforderlichkeit vgl. Rdn 16) der Schutz der Mitgesellschafter der Erteilung einer Vorsorgevollmacht nicht entgegensteht, sieht auch der BGH, der seine Entscheidung auf die weiteren Argumente der Rechtssicherheit und der Verantwortlichkeit des Geschäftsführers stützt.

[90] BGH, Urt. v. 18.7.2002 – III ZR 124/01, DNotZ 2003, 147, 148 m.w.N. der früheren BGH-Rechtsprechung.

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