§ 3 Ehegattenunterhalt / 4. Vereinbarung über Taschengeld
 

Rz. 249

Der vollständige Verzicht auf Taschengeld ist unwirksam, §§ 1360a Abs. 3, 1614 Abs. 1 BGB. Die durch gemeinsame sonstige Dispositionen und/oder Anschaffungen notwendige, gemeinsam vereinbarte Herabsetzung des Taschengeldes erscheint dagegen unbedenklich.

 

Rz. 250

Muster 3.12: Vereinbarung über Taschengeld 259 Nach BeckFormB FamR/ Kössinger , D.II.4.

 

Muster 3.12: Vereinbarung über Taschengeld[259]

Herr _________________________

und

Frau _________________________

schließen folgende Vereinbarung:

Wir sind uns beide darüber einig, dass unser gemeinsames Ziel, das im letzten Monat bezogene, gemeinsam angeschaffte Familienheim möglichst schnell, insbesondere vor der Zeit, in welcher die Ausbildung unserer Kinder einen höheren Mitteleinsatz erfordert, abzuzahlen, beiderseitigen Konsumverzicht auf anderen Bereichen erfordert. Deshalb sind wir uns darüber einig, dass – solange sich die Einkommenssituation nicht um mindestens _________________________ EUR netto monatlich verbessert – jeder von uns lediglich _________________________ EUR jährlich, somit monatlich durchschnittlich _________________________ EUR als Taschengeld für persönliche Bedürfnisse verwendet. Das nach auch im Übrigen sparsamer Haushaltsführung verbleibende Nettoeinkommen wird zunächst zum Aufbau einer "Notreserve" in Höhe von _________________________ EUR verwendet, sodann zur Tilgung unserer gemeinsamen Verbindlichkeiten bei der _________________________.

_________________________ (Unterschriften der Beteiligten)

[259] Nach BeckFormB FamR/Kössinger, D.II.4.

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