§ 20 Begrenzung des Geschie... / 7. Umfassende Billigkeitsprüfung
 

Rz. 56

Ist ein Unterhalt, der einen Bedarf deckt, der über dem angemessenen Bedarf liegt, unbillig?

Bei der Unbilligkeitsprüfung sind grds. zu bedenken:

Kindeswohl
Vertrauensschutz
Nacheheliche Solidarität und Vertrauensschutz

a) Wahrung der Belange der Kinder

 

Rz. 57

Stets gilt es die Belange der Kinder zu wahren. Auf das Kindeswohl ist Rücksicht zu nehmen.

b) Vertrauensschutz – durch Titulierung, insb. bei Alttiteln

 

Rz. 58

Bei der Frage nach der Unbilligkeit ist zunächst die Art des Vertrauens des Unterhaltsschuldners zu beachten (s. vorhergehenden Fall 58, Rdn 18).

Im Weiteren ist eine Unbilligkeit dann bzw. insoweit zu verneinen, als nacheheliche Solidarität geschuldet ist.

c) Nacheheliche Solidarität

 

Rz. 59

Zu den wesentliche Aspekten bei der Frage, ob auch nach der Ehe aus Gründen der Solidarität ein Unterhalt geschuldet ist, mit dem die Unterhaltsberechtigte mehr hat als zur Deckung ihres – lediglich – angemessenen Bedarfs notwendig ist, siehe den vorhergehenden Fall 58, Rdn 21 ff.

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