Rz. 174

Die Patientenverfügung eines einwilligungsfähigen Volljährigen muss nach § 1901a Abs. 1 BGB schriftlich festgelegt sein. Um hier im Zweifel auch der gesetzlichen Schriftform nach § 126 BGB zu genügen, sollte sie mit einer Unterschrift versehen sein. Im Weiteren ist weder Handschriftlichkeit gesetzlich vorgeschrieben noch eine notarielle Beglaubigung oder Beurkundung. Auch eine Hinzuziehung von Zeugen ist bei der Errichtung nicht erforderlich, u.U. aber sinnvoll, da im Zweifel ggf. der mutmaßliche Wille des Verfügenden ermittelt werden muss. Die Zeugen einer Patientenverfügung dürften hierüber Auskunft geben können.

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