§ 2 Geschwindigkeitsmessver... / b) Messwertbildung
 

Rz. 195

Während ein Fahrzeug durch den Radarstrahl fährt, entstehen sehr unterschiedliche Mengen von Dopplersignalen, je nach Länge, Größe und Bauform der Fahrzeuge.

Der Mikroprozessor misst nicht nur eine Dopplerperiode, sondern gleich eine ganze Anzahl, die er dann sortiert und bewertet. Bei der SpeedoPhot-Anlage werden alle gemessenen Dopplerperioden in ein Histogramm eingetragen, welches die Häufigkeit der Geschwindigkeitsmessungen an einem Fahrzeug auflistet. Seltener vorkommende Messwerte werden von den häufiger auftretenden durch eine Grenzlinie getrennt. Anhand der Messwerthäufigkeiten oberhalb der Grenzlinie wird auf Gültigkeit der Messung entschieden. Eine einzelne Häufigkeitsausprägung ist eine gültige Messung. Auch Löcher bis zu 2 km/h in dieser Ausprägung ergeben noch eine auswertbare Messung.

Bei mehreren Ausprägungen, die mehr als 2 km/h auseinander liegen, wird auf Ungültigkeit der Messung entschieden. Dies tritt immer dann auf, wenn sich Fahrzeuge mit verschiedenen Geschwindigkeiten gleichzeitig im Radarstrahl befinden.

Bei den auswertbaren Histogrammen wird der arithmetische Mittelwert der Geschwindigkeit errechnet und angezeigt. Ist das Histogramm nicht auswertbar, so werden anstatt eines km/h-Wertes die Buchstaben "FFF" in das Datenfeld eingeschrieben.

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