§ 13 Unfallmedizin für Anwälte / VI. Begleitverletzungen
 

Rz. 220

Ferner ist immer zu prüfen, ob neben einer Ausgangsverletzung wie einem Bruch auch Begleitverletzungen eingetreten sind. Solche Begleitverletzungen können zum Beispiel Nervenschädigungen sein. Wenn dies der Fall ist, sind auch immer entsprechende Risiken zu berücksichtigen, die wiederum neue Dauerfolgen auslösen können. Ferner ist bei den Begleitverletzungen auch immer an Sekundärfolgen an anderen Gelenken oder Knochen zu denken. Speziell bei Trümmerbrüchen ist daher zu prüfen, welche anderen Knochen oder Gelenke zusätzlich noch in Mitleidenschaft gezogen worden sind. Hier sind dann deren medizinische Folgen herauszuarbeiten.

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