Rz. 311

Auch bei dem Schuldner ist zu prüfen, inwieweit er sein Einkommen aus einer neben der Betreuung von Kindern unzumutbaren Tätigkeit erzielt. Es gelten die gleichen Überlegungen wie bei der Prüfung, ob der Gläubiger trotz Kinderbetreuung erwerbstätig sein muss (siehe Rdn 402, 412).[499] Erzielt der Schuldner Arbeitseinkommen, obwohl er eigentlich zu einer Erwerbstätigkeit nicht verpflichtet wäre, so ist sein Einkommen jedenfalls teilweise als Einkommen aus unzumutbarer Tätigkeit anzusehen und deswegen bei der Berechnung des Ehegattenunterhalts insoweit unbeachtlich (zur Ermittlung des zu berücksichtigenden Einkommensteils siehe Rdn 535).

[499] Nr. 17.1 Leitlinien.

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