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Roter Teppich für MBA-Absolventen

Viele Unternehmen rollen einen roten Teppich für MBA-Absolventen aus.
Bild: MEV-Verlag, Germnay

Insgesamt 387 MBA-Absolventen hat allein die internationale Unternehmensberatung McKinsey in diesem Jahr eingestellt, meldet die "Bloomberg Businessweek". Die Nachfrage nach Bewerbern mit der Zusatzqualifikation MBA ist auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten hoch.

Neben McKinsey listet  das MBA-Ranking der "Bloomberg Businessweek" die Citigroup (124 MBA-Absolventen eingestellt), Amazon (157) und das Pharmaunternehmer Johnson & Johnson (83) als bedeutende Arbeitgeber für MBA-Absolventen auf. Besonders hoch  sei die Nachfrage nach MBA-Absolventen bei den Beratungsunternehmen, stellt die Financial Times fest. Den Angaben zufolge habe allein das Beratungsunternehmen Deloitte weltweit rund 450 MBA-Absolventen von 40 MBA-Schulen für 2013 eingestellt.

Konkurrenz um die besten verschärft Recruiting-Bemühungen

Um die besten Absolventen für sich zu gewinnen, beginne der Recruiting-Prozess immer früher. Bereits im ersten Semester würden zahlreiche Unternehmen die Chance nutzen, Studenten zu kontaktieren und auf dem Campus Gespräche zu führen oder sie zu Veranstaltungen einzuladen. Das sei notwendig, da die Studenten den Studiengang immer häufiger mit anderen Zielen als der Anstellung in einem der Top-Beratungsunternehmen wählten. So seien sowohl (eigene) Start-ups als auch der öffentliche Sektor sowie Hege Fonds eine gern gewählte Alternative als Arbeitgeber.

Aufgrund der verstärkten Bemühungen werde der Einstellungs-Prozess immer teurer. Unternehmen, die sich keine regelmäßigen Reisen zu den Top-Business Schools oder aufwendige Veranstaltungen leisten könnten, konzentrierten sich zunehmend auf weniger bekannte und berühmte Schulen.

Haufe Online Redaktion

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