Die Bundesforschungsministerin Johanna Wanka hat das Wissenschaftsjahr 2018 ausgerufen – unter einem HR-Thema: "Arbeitswelten der Zukunft" ist das Leitmotiv. Auf diese Weise soll eine breite Öffentlichkeit an der Zukunftsdebatte teilnehmen.

Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD). Beim Wissenschaftsjahr sollen Forschungsprojekte und -ergebnisse in die Öffentlichkeit getragen werden.

Arbeitswelten der Zukunft - eine gesamtgesellschaftliche Debatte

In diesem Jahr soll der Austausch zur Arbeit der Zukunft gefördert werden. Bildungsministerin Johanna Wanka (CDU) sagte zum offiziellen Startschuss der Projekt- und Veranstaltungsreihe, es komme darauf an, die Menschen für die kommenden Arbeitswelten fit zu machen. Berufliche Kompetenzen müssten angepasst und ausgebaut werden. Im Zentrum steht die Frage, wie die Digitalisierung, neue Arbeitsmodelle und die Entwicklung künstlicher Intelligenz die Arbeit verändern.

Digitalisierung, neue Arbeitsmodelle, künstliche Intelligenz im Fokus

Wanka sagte: "Es werden Berufsfelder wegfallen, es werden aber vor allem Berufsbilder sich ändern." Gelinge die Anpassung an die veränderte Arbeitswelt, sei Vollbeschäftigung in Deutschland erreichbar. Der Präsident der Gesellschaft für Arbeitswissenschaften, Klaus Bengler, sagte: «Arbeit wird kognitiver, Arbeit wird mentaler." Dabei komme es darauf an, dass sich die Menschen nicht von intelligenten Maschinen bestimmen lassen.

Der Bund finanziert das Wissenschaftsjahr laut Wanka mit 5,8 Millionen Euro. "Wir erreichen Menschen, die wir sonst mit Forschungsthemen nicht so erreichen", sagte die scheidende Ministerin.


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