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Süddeutschland bietet jungen Arbeitnehmern die besten Perspektiven

Die Schuldenkrise hat Europa fest im Griff. Besonders die Jobaussichten junger Arbeitnehmer sehen alles andere als rosig aus – mit einer Ausnahme: In Süddeutschland ist die Jugendarbeitslosigkeit so niedrig wie nirgends sonst in der Europäischen Union, zeigt eine aktuelle EU-Studie.

Laut den Daten von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, wurden im Jahr 2010 die niedrigsten Jugenderwerbslosenquoten in den deutschen Regionen Oberbayern (5,1 Prozent), Freiburg (5,4 Prozent) und Schwaben (5,5 Prozent) gemessen. Nicht mal jeder 18. im Alter zwischen 15 und 24 Jahren suchte dort im vergangenen Jahr eine Arbeit.

In allen anderen 268 erfassten europäischen Regionen war die Erwerbslosenquote wesentlich höher. Generell zeigen sich deutliche regionale Unterschiede innerhalb der EU27. Die höchste Jugendarbeitslosigkeit verzeichneten die Regionen Ceuta (60,2 Prozent) in Spanien und in den französischen Überseedepartements Martinique (59,0 Prozent), Guadeloupe (55,1 Prozent) und Réunion (54,7 Prozent).

Besonders ernüchternd: In mehr als drei Viertel der EU27-Regionen war die Jugenderwerbslosenquote mindestens doppelt so hoch wie die Gesamterwerbslosenquote.

 

     
niedrigste  höchste 
1. Oberbayern (DE)5,1 1. Ceuta (ES)60,2
2. Freiburg (DE)5,4 2. Martinique (FR)59,0
3. Schwaben (DE)5,5 3. Guadeloupe (FR)55,1
4. Tirol (AT)5,9 4. Réunion (FR)54,7
5. Tübingen (DE)6,2 5. Canarias (ES)51,7
6. Niederbayern (DE)6,4 6. Andalucía (ES)49,9
7. Oberösterreich (AT)6,5 7. Extremadura (ES)45,9
8. Koblenz (DE)6,6 8. Castilla-La Mancha (ES)43,1
9. Utrecht (NL)7,1 9. Illes Balears (ES)43,0
9. Stuttgart (DE)7,1 10. Guyane (FR)42,6
     

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