21.06.2011 | Personalszene

Studie: Warum traditionelle Büros ausgedient haben

Glaubt man einer aktuellen Studie von Unwired und Regus, haben traditionelle Büros zukünftig ausgedient. Unternehmen setzen mehr und mehr auf einen flexiblen Arbeitsstil, wo die Mitarbeiter von überall auf die Arbeitsumgebung zugreifen können.

Knapp 60 Prozent der Befragten, die in einem großen Unternehmen arbeiten, sind der Ansicht, dass aufgrund eines neuen Arbeitsstils der Bedarf an Büroräumen in Zukunft sinken wird. Über die Hälfte aller Befragten (51 Prozent) glauben, dass ein Büro nur noch gelegentlich genutzt werden wird. Lediglich sieben Prozent prognostizieren im Gegensatz dazu, dass mehr Büroräume benötigt werden.  

Zu diesem Ergebnis kommt die internationale Arbeitsplatzstudie "VWork: Measuring the Benefits of Agility at Work" von Regus, einem Anbieter von flexiblen Arbeitsplatzlösungen, und dem Forschungsinstitut Unwired. Für die Studie wurden weltweit 600 Führungskräfte zu den Themen virtuelles Arbeiten, Mobilität, Zusammenarbeit und Nutzung von Büroräumen befragt.

 

"Eine Person pro Arbeitsplatz": Nicht mehr zeitgemäß

"Da die Auslastung eines Büros heute normalerweise nur 45 Prozent beträgt, sind ungenutzte Schreibtische in einer Welt, in der mobiles und flexibles Arbeiten allgemein als die effektivste und zukunftsfähigste Methode angesehen wird, nicht weiter sinnvoll." Deshalb sei es künftig entscheidend, einen Kalkulationsansatz für die "Bereitstellung eines Arbeitsplatzes" festzulegen, der über den üblichen Kostenansatz für Miete und Steuern für einen Arbeitsplatz in Quadratmetern hinausgeht, erklärt Phillip Ross, Chief Executive Officer von Unwired.

Bob Gaudreau, Executive Vice President von Regus, schlussfolgert aus den Ergebnissen der Studie, dass in Zukunft Unternehmen ihre Strategie auf ein flexibleres Arbeitsmodell ausrichten werden, bei der Mitarbeiter ihre eigenen Büroräume erwerben können.

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