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HR, wie hältst Du’s mit dem Datenschutz?

Sorgfältig oder sorglos? Wie Personaler mit Mitarbeiterdaten umgehen, ist Thema einer Studie von Kienbaum und Bitkom.
Bild: Getty Images, Inc.

Die Arbeit von Mitarbeiterdaten gehört zu den Aufgaben von HR – und könnte künftig im Zuge von Big Data sogar noch wichtiger werden. Gleichzeitig herrscht aber rund ums Thema "Datenschutz" Unsicherheit. Eine Studie soll nun klären, wie Personaler im Einzelnen mit Mitarbeiterdaten umgehen.

Personaler haben es tagtäglich mit personenbezogenen Daten zu tun – angefangen mit den Informationen in Bewerberlebensläufen bis hin zu den Gehaltsdaten der Mitarbeiter. Im Zuge von Big Data könnten sich für Personaler künftig zusätzliche Betätigungsfelder und Chancen aus der Analyse und Auswertung von Daten ergeben: HR könnte so etwa frühzeitig herausfinden, ob ein Mitarbeiter wechseln will, und dann entweder rechtzeitig Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung anleiern oder sich frühzeitig um eine Nachbesetzung kümmern, hoffen Big-Data-Euphoriker.

Unsicherheit beim Datenschutz: nicht erst seit Safe-Harbour-Urteil

Das Beispiel zeigt aber auch: Durch die Datenverwaltung und -nutzung ergeben sich auch kritische Fragen nach dem korrekten Schutz der Mitarbeiterdaten – nicht erst, seit der EuGH das Safe-Harbor-Abkommen gekippt hat. Umfragen belegen: Gerade wenn es darum geht, sensible Daten in der Cloud abzulegen, gibt es noch Unsicherheiten auf Personalerseite.

Die Datenschutz-Bedenken der HRler könnten wiederum dazu führen können, dass sich diese nicht oder nur zögerlich auf digitale Innovationen einlassen – ein klarer Nachteil für die Personalerzunft, wenn es darum geht, sich für die Zukunft aufzustellen.

Wie sorgfältig oder sorglos geht HR mit Mitarbeiterdaten um?

Wie die Personaler selbst über das Thema denken und wie sorgfältig oder sorgenlos sie mit Mitarbeiterdaten umgehen, soll nun eine neue Studie zeigen, die der IT-Branchenverband Bitkom und das Beratungsunternehmen Kienbaum gemeinsam durchführen.

Dafür befragen die beiden Partner noch bis Mitte des Monats interessierte Personaler aller Branche zum Umgang mit Mitarbeiterdaten. Die Befragung dauert 15 Minuten, die Teilnehmer können den Ergebnisbericht ab Februar 2016 herunterladen.

Wer sich an der Studie beteiligen möchte, kann dies noch bis zum 13. November 2015 online tun unter: www.bitkom-consult.de.

In Personalmagazin Ausgabe 04/2016 (Erscheinungstermin: 22. März 2016) werden die Studienautoren exklusiv über die Ergebnisse berichten.

Haufe Online Redaktion

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