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SAP und Urbanara erhalten den Deutschen Diversity-Preis

Bild: Werner

Diversity Management steht nun schon länger auch auf der HR-Agenda – insbesondere im Talentmanagement. Als das vielfältigste Großunternehmen in Deutschland hat nun SAP den 2. Deutschen Diversity-Preis erhalten. Unter den kleinen und mittleren Betrieben geht der Award an das Urbanara.

Diversity, die konstruktive Nutzung sozialer Vielfalt, wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. "Die Unternehmen nutzen die Vielfalt ihrer Mitarbeiter inzwischen systematisch, um ihre Ziele besser zu erreichen", sagt Frank Mattern, Deutschlandchef von McKinsey and Company. Zusammen mit der "Wirtschaftswoche" hat die Unternehmensberatung 2011 den Deutschen Diversity-Preis geschaffen. Bei einem Festakt in Berlin wurde der Softwarekonzern SAP als vielfältigstes Großunternehmen in Deutschland ausgezeichnet. Bei den kleinen und mittleren Unternehmen siegte das Berliner Online-Startup Urbanara.

Einzelprojekte von Lanxess und Uni Duisburg-Essen ausgezeichnet

Für die innovativsten Einzelprojekte wurden der Chemiekonzern Lanxess und die Universitäten Duisburg-Essen und Regensburg ausgezeichnet. Lanxess bietet Mitarbeitern ein Programm zur Rückkehr in den Job auch nach vielen Jahren Kinderpause an, das Projekt "Pro-Salamander" der Universitäten Duisburg-Essen und Regensburg hilft aus dem Ausland stammenden Akademikern dabei, möglichst rasch einen in Deutschland anerkannten Abschluss nachzuholen.

Bosch hat das beste Diversity-Image unter den Berufseinsteigern

Das beste Diversity-Image als Arbeitgeber hat laut einer repräsentativen Befragung unter 30.000 Studierenden und jungen Berufstätigen die Robert Bosch GmbH gefolgt von Google und der Deutschen Telekom.

Als Diversity-Persönlichkeit des Jahres wurde der Dirigent und Pianist Daniel Barenboim für sein Engagement um Vielfalt und Integration geehrt. Er ist damit Nachfolger der  vorherigen Preisträgerin Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sponsoren des Deutschen Diversity-Preises sind die Deutsche Post DHL und Henkel.

Die Jury des Deutschen Diversity-Preises
Zur Jury gehörten neben McKinsey-Deutschlandchef Frank Mattern und Wirtschaftswoche-Chefredakteur Roland Tichy auch Bundesfamilienministerin Kristina Schröder, die frühere Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth, die Geschäftsführerin der Charta der Vielfalt, Aletta von Hardenberg sowie die Diversity-Forscherin Carmen Leicht-Scholten von der RWTH Aachen.

Schlagworte zum Thema:  Diversity, Talent Management

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