06.05.2011 | Personalszene

Leitungswechsel beim Bundesinstitut für Berufsbildung

Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser ist seit dem 1. Mai 2011 neuer Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) in Bonn. Er folgt auf Manfred Kremer.

Mit Professor Dr. Friedrich Hubert Esser tritt ein anerkannter Experte für die berufliche Bildung an die Spitze des BIBB. Seit November 2004 leitete er die Abteilung "Berufliche Bildung" beim Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) in Berlin. Professor Esser kennt das Bonner Institut auch aus langjähriger unmittelbarer Mitwirkung in den verschiedensten BIBB-Gremien. So gehört er zum Beispiel dem höchsten Gremium, dem BIBB-Hauptausschuss, seit dem Jahr 2005 an.

Vor seiner Tätigkeit beim ZDH war der 1959 in Grevenbroich geborene Rheinländer 13 Jahre beim Forschungsinstitut für Berufsbildung im Handwerk (FBH) an der Universität zu Köln tätig - zuletzt als stellvertretender Direktor. 2005 wurde er von der Universität zu Köln zum Honorarprofessor ernannt. Dort hatte der verheiratete zweifache Familienvater 1997 auch promoviert.

Sein Handwerk hat der 52-Jährige "von der Pike" auf gelernt. Nach einer Ausbildung im Bäckerhandwerk in Grevenbroich hat Prof. Esser sein Abitur über den "zweiten Bildungsweg" gemacht und von 1983 bis 1989 in Braunschweig und Köln Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftspädagogik studiert.

Zu seinen Forschungs- und Arbeitsschwerpunkten gehören insbesondere die Berufs- und Qualifikationsforschung, die europäische Berufsbildung, der Deutsche und Europäische Qualifikationsrahmen (DQR und EQR) sowie das Thema "Entrepreneurship" (Unternehmertum). Prof. Esser ist darüber hinaus Autor und Herausgeber zahlreicher handwerkswissenschaftlicher Publikationen.

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