04.05.2011 | Personalszene

Krisenrichtlinien: Nur jedes zweite Unternehmen sorgt vor

Nur 51 Prozent der international tätigen Unternehmen verfügen im Entsendungswesen über formale Krisenrichtlinien. Das geht aus einer Studie von ECA International hervor. Vor dem Hintergrund derzeitiger politischer Unruhen sind nun aber in einigen Unternehmen entsprechende Prozesse geplant.

Angesichts der Notstände in Nordafrika, dem Nahen Osten und im Zusammenhang mit der Natur- und Atomkatastrophe in Japan wollen 60 Prozent der Unternehmen ohne Krisenpläne solche jetzt aufsetzen. Dabei geht es sowohl um finanzielle Fragen als auch um die persönliche Sicherheit - etwa durch das Bereitstellen von Sicherheitspersonal oder die schnelle Evakuierung des Expatriates und seiner Familie.

Das Ziel der Krisenpläne ist es, den Schutz, die Betreuung und die Vergütung von Mitarbeitern in Krisengebieten durch klare und abrufbare Richtlinien zu verbessern. So zahlen manche Unternehmen ihren Expatriates zum Beispiel im Fall von Katastrophen Prämien von bis zu 30 Prozent.

 

Über die Studie

ECA International, ein Beratungsunternehmen für Mitarbeiterentsendungen hat für die Studie kurzfristig 150 international tätige Unternehmen befragt, um zu ermitteln, wie Firmen mit Krisen umgehen - sowohl mit Blick auf operative Maßnahmen als auch hinsichtlich der Vergütung.

Die Studie von ECA International lässt sich zum Preis von 55 Euro per E-Mail an eca@eca-international.com anfordern.

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