18.05.2011 | Personalszene

Knigge im Beruf: Wann hochgekrempelte Ärmel ein "No-Go" sind

Bei Treffen mit Kunden und Geschäftspartnern erscheinen Mitarbeiter besser nicht mit hochgekrempelten Ärmeln. Das macht zwar einen arbeitsamen Eindruck. "In allen Situationen, in denen die Firma repräsentiert wird, passt es aber nicht", sagt Agnes Jarosch vom Deutschen Knigge-Rat in Bonn.

Hochgekrempelte Ärmel weckten einerseits zwar eine positive Assoziation: "Sie stehen dafür, dass man loslegen und etwas bewegen will." Andererseits schreibe die Etikette aber eine korrekte Kleidung vor. Sie sei auch ein Ausdruck von Respekt. "Das gibt dem anderen das Signal: Ich richte meine Kleidung für Dich."

Aus demselben Grund sei es auch wichtig, das Sakko zu schließen, bevor man aufsteht und etwa einen Vortrag vor Kunden beginnt, erklärt Jarosch.

Betriebsintern sind die Regeln etwas lockerer: So kann es durchaus einen guten Eindruck bei den Mitarbeitern machen, wenn der Abteilungsleiter die Ärmel hochkrempelt. Und es dürfte eher schlecht ankommen, wenn er sich aus Rücksicht auf den korrekten Sitz seiner Kleidung zu schade dafür ist, einmal mit anzupacken. "Das kann schnell arrogant wirken." Steht dann ein geschäftlicher Termin an, bei dem hoher Besuch erwartet wird, krempelt er die Ärmel aber besser wieder herunter.

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