03.03.2010 | Personalszene

Knigge im Beruf: Vorsicht bei Fingerfood

Die kleinen Häppchen beim Stehempfang waren ganz köstlich. Und dann? Wohin mit dem Geschirr? Fingerfood ist oftmals eine Herausforderung. Deshalb: Im Zweifel vom Fingerfood die Finger lassen. Etikette-Trainer Hans-Michael Klein erklärt, wie Sie dennoch unfallfrei mit den Häppchen umgehen.

Fingerfood ist oft eine Herausforderung. Das gilt umso mehr, wenn kleine Schälchen oder Tellerchen bei Empfängen oder nach Meetings gereicht werden. Denn dann stellt sich die Frage, wie man das Geschirr wieder loswird.

Feste Regeln gibt es dafür nicht: "Man kann es einfach irgendwo abstellen oder ablegen, wo es nicht stört", rät der Etikette-Trainer Hans-Michael Klein. "Und man sollte wissen: Wenn ich damit Probleme habe, dann ist es ein Fehler des Service. Die Gastronomen machen sich oft keine Gedanken darüber, wie man die Häppchen überhaupt unfallfrei essen kann", sagt der Vorsitzende der Deutschen-Knigge-Gesellschaft in Essen.

Keinen souveränen Eindruck mache es dagegen, hektisch eine Suppentasse auf dem Rednerpult verschwinden lassen zu wollen. Wer sich nicht sicher ist, ob er sich möglicherweise in eine peinliche Situation bringt, sollte beim Fingerfood lieber verzichten. Zumindest sollte er nur so oft zugreifen, wie es problemlos bleibt, das Geschirr in der Hand zu behalten.

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