11.08.2010 | Personalszene

Knigge im Beruf: Mailbox-Ansage muss professionell klingen

Die Mailbox-Ansage bei beruflich genutzten Handys darf nicht zu flapsig klingen. "Gut ist ein normaler, lockerer Ansagetext", erklärt der Etikette-Experte Hans-Michael Klein aus Essen.

"Man sollte sich um einen professionellen Eindruck bemühen. Der Anrufer macht sich schließlich ein Bild von seinem Gesprächspartner", sagt der Vorsitzende der Deutschen Knigge-Gesellschaft. Musikalische Untermalung sei deshalb unpassend. "Und wenn ich bei einem Makler anrufe und höre im Hintergrund Kinderlachen, dann weiß ich: Der macht seine Arbeit am Küchentisch."

Zu puristisch darf es aber auch nicht sein: "'Bitte hinterlassen Sie eine Nachricht' ist zu kurz", findet Klein. "Ich muss in jedem Fall erfahren, mit wem ich verbunden bin - ich könnte mich schließlich ja auch verwählt haben." Auf der anderen Seite sollte auch derjenige, der eine Nachricht hinterlässt, nicht nur ankündigen, sich später noch einmal zu melden. "Das ist eine Unsitte", klagt Klein. "Man sollte schon sagen, was man eigentlich möchte."

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