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Fortschritte durch Frauenquote?

Viel Aufmerksamkeit hat die Deutschen Telekom erhalten, als sie kürzlich eine Frauenquote für das mittlere und obere Management verkündet hat: 30 Prozent Frauenanteil bis 2015. Nur zwei Monate später legt Telekom-Personalvorstand Thomas Sattelberger im Interview mit der Tageszeitung "Die Welt" nach und vermeldet erste Erfolge.

Das Personalmagazin berichtet in der aktuellen Ausgabe 06/2010 darüber, wie mehr weibliche Talente in Führungspositionen gelangen und ob eine Frauenquote dabei hilfreich oder hinderlich ist. Thomas Sattelberger diskutiert mit Marlies Mirbeth, Vorstandsmitglied der Stadtsparkasse München, über Pro und Contra einer Frauenquote.

Eben jener Thomas Sattelberger verkündet nun einen ersten Erfolg beim Thema Frauenförderung: Neben richtungweisenden Personalentscheidungen könne die Deutsche Telekom vier zusätzliche weibliche Aufsichtsräte vorweisen. Zudem habe der Vorstand soeben ein Acht-Millionen-Euro-Paket für den Ausbau der konzerninternen Kinderbetreuung abgesegnet.

Zusätzlich beabsichtigt der Konzern, das „Splitting“ von Topmanagementpositionen zu erleichtern, sodass deutlich mehr Führungskräfte als bisher auch Teilzeit arbeiten können. Um symbolisch das Thema Work-Life-Balance zu stärken, ist eine weitere Regelung vorgesehen: Konzernmitarbeitern müssen am Wochenende E-Mails nicht mehr beantworten.

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