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| Forschungsprojekt

Studie zur Kündigungspraxis in Deutschland

Mit einer Umfrage will die Universität des Saarlands das Trennungsmanagement in Deutschland erforschen.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Über Kündigungen reden nicht nur Personaler ungern – sie sind generell ein heikles Thema. Entsprechend dünn ist auch die wissenschaftliche Datenlage zur Kündigungspraxis in deutschen Unternehmen. Das soll eine Studie der Universität des Saarlands nun ändern.  

Kündigungen sind eine negative Erfahrung für alle Beteiligten, sollte man meinen. Doch ist das tatsächlich so? Und wenn ja: Muss es eigentlich so sein? Ein Fragenkomplex, der sich beliebig erweitern lässt: Welche Unterstützung wünschen sich beispielsweise Führungskräfte bei einem Kündigungsgespräch? Wie bereiten sich die Verantwortlichen vor? Werden Folgetermine angeboten?

Dies alles sind Fragen, auf die eine wissenschaftlich fundierte Antwort noch aussteht - denn mit der Kündigungspraxis in Deutschland haben sich die Forscher bislang kaum befasst.

Ausgangslage kennen, Trennungsmanagement verbessern

Das will Professor Cornelius König von der Universität des Saarlands nun mit einer empirischen Umfrage unter Führungskräften und Personalverantwortlichen ändern. Kooperationspartner der Untersuchung ist das Beratungsunternehmen Balfanz.

Die anonym erhobenen Daten wollen die Forscher vom Lehrstuhl für Arbeits- und Organisationspsychologie nutzen, um ein faires und konfliktfreies Trennungsverfahren zu entwickeln, von dem letztlich alle Beteiligten profitieren können.

Wollen Sie dieses Vorhaben unterstützen, dann nehmen Sie an der Umfrage teil - die Bearbeitungszeit beträgt etwa 5 Minuten.
 


Haufe Online Redaktion

Trennungsmanagement, Kündigung, Studie

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