20.05.2011 | Personalszene

Deutsche Arbeitnehmer blicken optimistisch in die Zukunft

Nur rund jeder dritte Arbeitnehmer (35 Prozent) ist unsicher, was die eigene Entwicklung im Beruf in der Zukunft betrifft. Das hat eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts "TNS Emnid" im Auftrag der Job AG ergeben.

Im Jahr zuvor gab es noch ein paar mehr pessimistische Arbeitnehmer (36 Prozent). In Ostdeutschland sind im Durchschnitt etwas mehr Arbeitnehmer unsicher (37 Prozent), was die eigene Zukunft betrifft. Im Vergleich zum Vorjahr ging aber auch hier die Sorge um die eigene Entwicklung im Job zurück (44 Prozent).

Für viele sind auch zwischenmenschliche Aspekte im Job ein Problem: So empfinden insgesamt 18 Prozent der Befragten Spannungen zwischen Management und Mitarbeitern als belastend. 13 Prozent fühlen sich in ihrem Job überfordert, dagegen gaben 6 Prozent an, sie seien unterfordert. Spannungen mit Kollegen waren im Durchschnitt für 12 Prozent das größte Sorgen-Thema.

 

Wunsch nach mehr Anerkennung

Eine weitere aktuelle Studie, der "Inspiring Talent Survey" der Softwarefirma Lumesse (ehemals Stepstone Solutions), hat ergeben, dass die älteren und die jüngeren Angestellten am zufriedensten sind. Angestellte mittleren Alters befinden sich häufig in der „Karrierefalle“ und haben das Gefühl, sich lediglich seitwärts zu bewegen. Insgesamt aber macht die Arbeit den Deutschen offensichtlich Freude: So gehen 84 Prozent der deutschen Befragten gern zur Arbeit, wünschen sich allerdings mehr Anerkennung. Fast die Hälfte der Befragten gibt an, dass ihnen für zusätzlich geleistete Arbeit nur hin und wieder Anerkennung gezollt wird.

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