21.09.2010 | Personalszene

BPM sagt Nein zur anonymen Bewerbung

Ein Jahr nach seiner Gründung hat sich der Bundesverband der Personalmanager (BPM) nunmehr ein Grundsatzprogramm gegeben. Die außerordentliche Mitgliederversammlung verabschiedete am 18. September in Berlin die neuen Regeln und nahm zu aktuellen Entwicklungen Stellung.

Bislang mangelte es den zwischenzeitlich 2.000 Mitgliedern an dieser schriftlich fixierten Richtschnur. In der außerordentlichen Mitgliederversammlung hat der BPM nun "sein Bild" des Personalmanagers definiert und bezieht zudem Position zu einigen momentan diskutierten Themen.

 

Keine anonymen Bewerbungen

So spricht sich der Verband einstimmig gegen eine Verpflichtung zur anonymen Bewerbung ausgesprochen. Auch zum Thema Frauenquote wurde Stellung bezogen: Einerseits möchte sich der BPM für Quotenregelungen für Frauen im Management einsetzen. Andererseits stellt er sich gegen eine einheitliche, gesetzliche Frauenquote aus. Die Lösung sollen vielmehr differenzierte Quotenregelungen sein. Eine Arbeitsgruppe wird dazu in den kommenden Monaten ein Vorschlag zur Umsetzbarkeit von Quoten für die betriebliche Praxis erarbeiten.

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