0

16.11.2017
Bilderserie

Margret Suckale - Mutige Wegbereiterin

Zurück zum Artikel
Margret Suckale - Mutige Wegbereiterin
Bild: Haufe Online Redaktion
  • Bild 43 von 44

Margret Suckale ist eine Wegbereiterin für Frauen im Top-Management. Sie selbst sah sich nie als Kämpferin für Frauenrechte, ist aber durch ihren Karriereweg zum Vorbild geworden. Die Frauenquote lehnt die Juristin ab, auch von reinen Frauennetzwerken hält sie wenig, von gemischten Netzwerken indes viel. Diese Haltung ergibt sich aus ihrer Lebenserfahrung, die mit „Allein unter Männern“ beschrieben werden kann: Sie war die erste Frau im Vorstand der BASF, die erste Frau als Standortchefin von Ludwigshafen, die erste Präsidentin beim Chemie-Arbeitsgeberverband, der erste weibliche Personalvorstand der Deutschen Bahn. Die Financial Times wählte sie 2008 zur einflussreichsten Businessfrau der Republik. Auf ihrem Weg setzte sie sich allein durch Kompetenz und Zielstrebigkeit durch.
Suckale pflegt nicht die große Inszenierung, sie tritt sachlich und  bescheiden auf. Damit unterscheidet sie sich von einigen HR-Vorstandsfrauen, die ihre Position nach kurzer Zeit wieder räumen mussten. Suckale bereitete ihre Wechsel auf Vorstandspositionen sorgfältig vor, stieg sowohl bei der Bahn wie auch bei der BASF eine Position darunter ein. Dass sie bei der BASF zunächst eine Position unterhalb des Vorstands wahrnahm, überraschte viele, manche sprachen gar vom Abstieg. Für sie selbst war der Schritt mutig, sie überhöhte ihn aber auch nicht, in dem sie daraus ein Modell machte. Hilfreich sei der Schritt gewesen, um das Unternehmen kennen zu lernen, so ihr nüchterner Kommentar. Wir würdigen Margret Suckale als mutige Wegbereiterin für Frauen ins Top-Management.


Schlagworte zum Thema:  40 führende Köpfe im Personalwesen