21.01.2011 | Personalszene

Bei Influenza liegt meist Schweinegrippe vor

Der 1.FC Köln hat kürzlich mitgeteilt, dass fünf Fußballer an Schweinegrippe erkrankt sind. Das Pandemievirus "H1N1 2009" ist also auch 2011 präsent, Untersuchungen des Robert Koch Instituts stützen dies. Wir zeigen daher, wie Unternehmen mit einer erhöhten Ansteckungsgefahr umgehen können.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat im August 2010 erklärt, dass die Pandemie offiziell beendet sei. Dennoch, so schreibt die Arbeitsgemeinschaft Influenza des Robert Koch Instituts auf ihrer Internetseite, sei davon auszugehen, dass das Schweinegrippevirus auch in dieser Grippesaison wieder zirkuliert. Die vor der Pandemie vorhandenen H1N1-Viren seien vermutlich von dem pandemischen Virus A (H1N1) 2009, also dem der so genannten Schweinegrippe, vollständig verdrängt worden. Das Schweinegrippevirus hat sich also bei uns etabliert.

 

Regelmäßige Information

In Zahlen drückt dies der wöchentliche Bericht der Arbeitsgemeinschaft von Mitte Januar aus. Etwa 80 Prozent der eingereichten Proben, bei denen Influenzaviren nachgewiesen wurden, gingen auf eben jene Schweinegrippeviren zurück. Zudem tritt das Virus im Vergleich zum Dezember 2010 wesentlich häufiger auf. Wir zeigen Ihnen daher in unserem Top-Thema, welche Auswirkungen das Grippevirus auf den täglichen Betriebsablauf haben kann und was zu tun ist, wenn eine Vielzahl von Mitarbeitern erkrankt.

Beruhigend sind die Berichte der Arbeitsgemeinschaft, wonach kaum Mutationen des Virus stattgefunden haben. Daher ist – ähnlich wie im vergangenen Jahr – mit einem meist milden Krankheitsverlauf zu rechnen. Zudem geben die absoluten Zahlen bislang wenig Anlass zu übermäßiger Besorgnis. Dennoch lohnt es sich, vorbereitet zu sein.

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