17.05.2010 | Personalszene

Auch Eon bekommt Arbeitsdirektorin

Eon folgt SAP und Siemens und besetzt das Personalressort im Vorstand ebenfalls mit einer Frau. Die Ex-HP-Managerin Regine Stachelhaus übernimmt die Funktion von Christoph Dänzer-Vanotti, der aus dem Unternehmen ausscheidet.

Regine Stachelhaus (55) wird ab sofort alle das Kerngeschäft unterstützenden Funktionen, insbesondere Personal, IT und Einkauf, verantworten. Stachelhaus war zuletzt als Geschäftsführerin für Hewlett Packard Deutschland tätig. Nach ihrem dortigen Ausscheiden hatte sie in den letzten 18 Monaten die Geschäftsführung von Unicef-Deutschland inne. Frau Stachelhaus wird damit Arbeitsdirektorin des E.ON-Konzerns. Sie ist Juristin und wird im Vorstand auch für Recht und Compliance zuständig sein. Ihr Vorgänger Christoph Dänzer-Vanotti verlässt das Gremium.

 

Neuer Trend? Frauen als Personalvorstand

EON folgt damit dem Beispiel weiterer großer Konzerne. Vor kurzem hatten SAP mit Dr. Angelika Dammann und Siemens mit Brigitte Ederer ebenfalls Frauen als Personalvorstand ins Management Board berufen. Die Debatte darüber, warum so wenige Frauen es bis an die Unternehmensspitze schaffen, wurde jüngst durch den Vorstoß der Deutschen Telekom befeuert, eine verbindliche Frauenquote für Führungspositionen im Unternehmen einzuführen. Das Personalmagazin widmet diesem Thema seine Titelstrecke in der Juni-Ausgabe.

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