29.12.2011 | Personalszene

Arbeitsklima-Index: Deutsche Arbeitnehmer bleiben optimistisch

Die Berufstätigen in Deutschland beenden das Jahr 2011 mit einer hohen Zufriedenheit am Arbeitsplatz. Auf der Skala von 1 (sehr schlecht) bis 10 (sehr gut) ist der Zufriedenheitsindex von 7,5 im dritten Quartal auf 7,6 gestiegen. Das belegt der Arbeitsklima-Index für das letzte Quartal 2011 der JOB AG.

Seit der Finanz- und Wirtschaftskrise, die zum Ende des Jahres 2008 schon abzusehen war, hat der Wert kein einziges Mal die 7,7-Marke aus dem Jahr 2008 erreicht. Auch im zweiten Jahr nach der Krise stieg das Niveau in keinem Quartal über 7,6.

Positiv gestimmt sind besonders die Westdeutschen (7,6) und die weiblichen Beschäftigten (7,6). Sie tragen zum Anstieg des Arbeitsklimas bei. Erstmals in 2011 stagnieren aber das Arbeitsklima (56 Prozent) und das Gehalt (42 Prozent) als Motivationsfaktoren.

Nichtsdestotrotz liegt das Arbeitsklima als Motivation an erster Stelle vor Gehalt und Aufgaben. Diese gewinnen als einzige der Top-vier–Faktoren an Bedeutung und ziehen von 41 Prozent auf 42 Prozent an. Die Sicherheit des Arbeitsplatzes nimmt mit 29 Prozent wieder etwas ab. Diese Ergebnisse ermittelte tns emnid im Auftrag der JOB AG, Fulda, bei der mehr als 1.100 Berufstätige aus allen Regionen Deutschlands befragt wurden.

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