11.10.2011 | Personalszene

Arbeitnehmer weniger zufrieden mit ihrem Job

Die deutschen Arbeitnehmer sind etwas weniger zufrieden mit ihrem Job als früher. Das hat eine Befragung des Marktforschungsinstituts TNS Emnid in Bielefeld ergeben.

Auf einer Skala von 1 (sehr schlecht) bis 10 (sehr gut) lag der Zufriedenheitsindex im dritten Quartal bei 7,5 - ein Quartal zuvor betrug er noch 7,6. Er sank damit auf denselben Wert wie im ersten Quartal zurück. Im Auftrag des Personaldienstleisters Job AG wurden 1.100 Berufstätige befragt.

 

Ostdeutsche Arbeitnehmer sind überdurchschnittlich zufrieden

Überdurchschnittlich zufrieden zeigten sich die Arbeitnehmer in Ostdeutschland. Sie kamen auf einen Zufriedenheitsindex von 7,6. In den vorangegangenen Befragungen waren sie dagegen meist weniger zufrieden als der bundesweite Durchschnitt. Auch im Vergleich zum zweiten Quartal ist ihr Zufriedenheitsindex gestiegen - damals lag er bei 7,2.

 

Männer sind zufriedener mit ihrem Job als Frauen

Insgesamt waren Männer im vergangenen Quartal etwas zufriedener mit ihrem Job als Frauen. Der Zufriedenheitsindex lag bei Männern im Durchschnitt bei 7,6. Bei den Frauen betrug er im Vergleich nur 7,4. Im Vergleich zum zweiten Quartal ist der Zufriedenheitsindex sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen jedoch gesunken. Bei den Männern betrug er damals 7,7, bei den Frauen 7,5.

 

Betriebsklima hat den größten Einfluss

Wie zufrieden Arbeitnehmer an ihrem Arbeitsplatz sind, ist für viele vor allem abhängig vom Betriebsklima. Rund jeder Zweite (56 Prozent) sagte, dass dieser Aspekt sein Wohlbefinden am Arbeitsplatz am meisten beeinflusst. An zweiter Stelle folgte das Gehalt (42 Prozent), an dritter Stelle die zu erledigenden Aufgaben (41 Prozent) und an vierter Stelle die Sicherheit des Arbeitsplatzes (30 Prozent).

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