Praxis-Beispiele: Pauschali... / 2 Kurzfristige Beschäftigung

Für die Urlaubszeit wird eine Altersrentnerin vom 2.-20.7. für 15 Arbeitstage als Aushilfskraft eingesetzt. Sie springt auch im Fall der Erkrankung der Sekretärin ein. Die Aushilfe erhält 8,84 EUR pro Stunde bei einer täglichen Arbeitszeit von 7 Stunden. Sie gehört keiner kirchensteuererhebenden Religionsgemeinschaft an. Die pauschale Lohnsteuer übernimmt der Arbeitgeber, diese dürfte auch auf die Arbeitnehmerin abgewälzt werden.

Wie hoch ist die Gesamtbelastung für den Arbeitgeber?

Lösung

Die pauschale Besteuerung mit 25 % Lohnsteuer zzgl. 5,5 % Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer ist in diesem Falle zulässig, da der Beschäftigungszeitraum 18 zusammenhängende Arbeitstage nicht überschreitet. Ebenso werden der durchschnittliche Arbeitslohn für 2017 von 72 EUR (2016: 68 EUR) pro Tag sowie der durchschnittliche Stundenlohn von 12 EUR nicht überschritten.

  • Abrechnung pauschale Lohnsteuer
  • Aushilfslohn (8,84 EUR × 7 Std. × 15 Tage) • 928,20 EUR
  • Pauschale Lohnsteuer (25 %) • + 232,05 EUR
  • Pauschaler Solidaritätszuschlag (5,5 % v. 232,05 EUR) • + 12,76 EUR
  • Gesamtbelastung Arbeitgeber • 1.173,01 EUR

Hinweis

Weist die Arbeitnehmerin nach, dass sie keiner kirchensteuererhebenden Religionsgemeinschaft angehört (z. B. durch eidesstattliche Erklärung), kann die pauschale Kirchensteuer entfallen.

Die Besteuerung der kurzfristigen Beschäftigung ist auch nach den ELStAM möglich.

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