Hausmeister, Arbeitsvertrag / Hausmeister-Anstellungsvertrag

Zwischen

................................... der Firma/der Wohnungseigentümergemeinschaft
vertreten durch die Hausverwaltung  
........................................ (im Folgenden Arbeitgeber[1])
und Frau/Herrn  
.............................. (im Folgenden Arbeitnehmer[2])

wird nachfolgender Hausmeisteranstellungsvertrag abgeschlossen:

§ 1 Tätigkeit/Aufgaben/Dauer der Anstellung/Probezeit

1. Der Arbeitnehmer wird mit Wirkung vom .................... als Hausmeister in .............................. [Ort] eingestellt. Der Aufgabenbereich umfasst insbesondere alle für eine ordnungsgemäße Gebäude- und Grundstücksverwaltung und -bewirtschaftung anfallenden Erledigungsaufgaben, soweit die Aufgaben nicht anderweitigen Fachbereichen oder Unternehmen übertragen wurden. Die einzelnen zum Aufgabenbereich gehörenden Tätigkeiten ergeben sich aus der als Anlage I beigefügten und zum Vertrag gehörenden Arbeitsanweisung. Der Arbeitgeber behält sich vor, die Arbeitsanweisungen nachträglich auch mehrfach zu ändern oder zusätzliche Weisungen im Einzelfall zu erteilen.

Alternativ

1. Weisungsgeber ist ebenfalls ausschließlich der jeweilige Verwalter der Wohnungseigentümergemeinschaft. Wohnungseigentümer und Mieter haben grundsätzlich keine direkte Weisungsbefugnis. Korrespondenz des Arbeitnehmers ist ausschließlich an den Verwalter zu richten. Dies gilt insbesondere für Beschwerden des Arbeitnehmers über Bewohner oder seitens dieser an den Arbeitnehmer.
  Gebäude und Grundstücke sind im beiliegenden Übersichtsplan näher bezeichnet.
2. Der Arbeitgeber behält sich vor[3], dem Arbeitnehmer innerhalb des Unternehmens (der Belegenheit des Wohnungseigentums des Arbeitgebers) andere, seiner Vorbildung und seinen Fähigkeiten entsprechende gleichwertige Tätigkeiten zu übertragen. Eine Anpassung der Vergütung ist nur bei der Übertragung einer höherwertigen Tätigkeit vorzunehmen.
3. Im Rahmen vertraglicher Neben- und Treuepflichten hat der Arbeitnehmer bei besonderem Bedarf bzw. in Not- und Eilfällen auch in Anlage I nicht ausdrücklich erwähnte Arbeiten auszuführen. Er hat den Verwalter über alle erforderlichen Maßnahmen zur Pflege und Erhaltung der Anlage zu informieren und sämtliche Maßnahmen zu treffen, die zur Abwendung unmittelbar drohender Gefahr notwendig sind.
4. Das Arbeitsverhältnis wird auf unbestimmte Zeit geschlossen.

Alternativ

4. Das Arbeitsverhältnis ist befristet und endet mit Ablauf des ...................., ohne dass es einer Kündigung bedarf[4].
  Die ersten ............... Monate des Anstellungsverhältnisses gelten als Probezeit[5].

§ 2 Arbeitszeit

  1. Die regelmäßige Arbeitszeit beträgt wöchentlich ............... Stunden ohne Berücksichtigung der Pausen.
  2. Die Arbeitszeit verteilt sich grundsätzlich auf die Wochentage Montag bis Freitag.
  3. Die Verteilung der Arbeitszeit auf die einzelnen Wochentage sowie Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit einschließlich der Pausen (Lage der Arbeitszeit) richten sich nach der betrieblichen Einteilung/den Vorgaben des Verwalters unter besonderer Berücksichtigung der Erfordernisse der Eigentümergemeinschaft.

    Im Regelfall beginnt die Arbeit um ............... Uhr und endet um ............... Uhr. Zwischen ............... Uhr und ............... Uhr ist Mittagspause. Der Arbeitgeber behält sich vor, Verteilung und Lage der Arbeitszeit nach billigem Ermessen näher zu bestimmen und auch nachträglich abweichend zu regeln.

  4. Im Fall eines betrieblichen Mehrbedarfs erklärt sich der Arbeitnehmer bereit, auf gesonderte Anordnung des Arbeitgebers bis zu ............... Überstunden pro Monat zu leisten.[6]

§ 3 Entlohnung

  1. Die monatliche Bruttovergütung des Arbeitnehmers beträgt während der Probezeit .................... EUR (i. W. .............................. Euro), nach Ablauf der Probezeit .................... EUR (i. W. .............................. Euro).

    Die Vergütung ist jeweils am Letzten des Monats fällig. Die Zahlung erfolgt bargeldlos auf das dem Arbeitgeber benannte Konto des Arbeitnehmers.[7]

  2. Auf Anordnung geleistete Überstunden werden durch den Arbeitgeber in Freizeit ausgeglichen oder mit dem Arbeitsentgelt nach Ziff. 1 vergütet.[8]

Alternativ

2. Der Überstundenzuschlag beträgt ............... % auf das Grundgehalt.
  Ein Anspruch auf Überstundenzuschlag besteht nicht.
3. Die Gewährung einmaliger Sonderzahlungen (z. B. Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld, Gratifikationen) erfolgt in jedem Einzelfall freiwillig und auch bei wiederholter Gewährung ohne Begründung eines Rechtsanspruchs für die Zukunft (Freiwilligkeitsvorbehalt, Ausschluss betrieblicher Übung).[9].
4. Die teilweise oder vollständige Abtretung und Verpfändung der Vergütung an Dritte ist ausgeschlossen. Im Fall einer Gehaltspfändung hat der Arbeitnehmer die dem Arbeitgeber entstehenden Kosten zu tragen. Der Arbeitgeber ist berechtigt, die konkrete Bearbeitungsgebühr einzubehalten.

Alternativ

Optionaler Zusatz bei Dienstwohnung:

5. Der Arbeitgeber stellt dem Arbeitnehmer eine Werkdienstwohnung zur Verfügung. Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, die ihm zugewiesene Dienstwohnung für die Da...

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