Arnold/Gräfl, TzBfG § 13 Ar... / 3.4.2 Vertretung im Einzelfall nur bei Zustimmung
 

Rz. 18

Die gesetzliche Regelung geht in § 13 Abs. 1 Satz 2 TzBfG von dem Grundsatz aus, dass eine Pflicht zur Vertretung nicht besteht und die Vertretung nach dem Konsensprinzip der Zustimmung des betroffenen Arbeitnehmers bedarf. Die Ablehnung muss nicht begründet werden. Nimmt der Arbeitnehmer im Vertretungsfall die Arbeit auf, liegt hierin die konkludente Zustimmung.

 

Hinweis

Die vertretungsbezogene Mehrarbeit ist zu trennen von einer sonstigen arbeitsplatzbezogenen Mehrarbeit bei vorübergehendem erhöhtem Arbeitsanfall.

Die Anordnung arbeitsplatzbezogener Mehrarbeit ist nach den allgemeinen Grundsätzen möglich, sofern Ursache nicht die Verhinderung eines Teammitglieds ist. Es empfiehlt sich die Aufnahme einer entsprechenden Regelung. Nach Schüren soll allerdings im Gegensatz zum gewöhnlichen Teilzeitarbeitsverhältnis eine vertragliche Regelung nicht erforderlich sein, wenn sich 2 Arbeitnehmer einen Vollzeitarbeitsplatz teilen.

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